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Vater, Vater

Manuel Rieder, 2018

Manuel Rieder konstruiert eine Lebenswelt und eine Beziehung, vor allem aber einen Blick, den seinen. Mittels Zeichen, und das sind viele seiner Bilder, so wie sie konstituiert sind und wie sie syntaktisch eingesetzt sind. Über Zeichen entsteht die Idee einer Person. Wir erfahren nur wenig über einen Mann, der Wilhelm heißt, vor allem aber werden die Bilder bestimmt durch den Titel der Arbeit, „Vater, Vater“. Manuel Rieders Blick ist ein peripherer. Er lässt eine Landschaft entstehen, eine Bühne, in der verschiedene, einzeln auftretende Charaktere Protagonisten des Stücks „Vater, Vater“ sind.

(Textauszug: „Lose Bande und enge“, Oliver Klimpel, 2018)